Magnetfeldtherapie
Magnetfeldtherapie ist eine sehr alte Heilmethode, die bereits von Hippokrates erwähnt und im 16. Jahrhundert von Paracelsus beschrieben und angewendet wurde.
Man versteht darunter die Behandlung mit gleichbleibenden oder pulsierenden Magnetfeldern. Ein Magnetfeld ist ein Kraftfeld, das auf natürlichem Weg durch einen Magnetstein, künstlich über eine stromführende Spule und leitfähiges Material erzeugt werden kann.
Kranke Zellen weisen eine geringere Spannung auf als gesunde Zellen. Durch die Magnetfeldtherapie wird Strom induziert. Das führt zu einer vermehrten Durchblutung und erhöhten Abgabe von Sauerstoff an die Zellen und damit zu einer Beschleunigung des Heilungsprozesses und zu einer Steigerung der Abwehrkräfte.
Pulsierende Magnetfelder gibt es als Spulen, Matten oder Kissen. Eine Therapiesitzung dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten und kann täglich durchgeführt werden.
Anwendung findet Magnetfeldtherapie besonders chronisch degenerativen Erkrankungen wie Arthrose, Bandscheibenschäden und Gelenksproblemen.
Aber auch bei schlecht heilenden Wunden, speziell bei Knochenbrüchen wird es erfolgreich eingesetzt.

